Anzug Hugo Boss & Co – Kultur und Geschichte
Wenn man heutzutage von einem Anzug redet, dann denkt man meist zuerst an den klassischen Herrenanzug. Unter dem Anzug verstand man ursprünglich Kleidung, die als eine Einheit getragen wurde. Besonders im Bereich des Militärs wurde der Anzug gerne getragen. Der Hugo Boss Anzug sollte praktisch den ganzen Körper bekleiden. Der Anzug besteht normalerweise aus Ober- und Unterteil. Es gibt jedoch auch Einteiler (Overall) oder eine dreiteilige Option, die mit einer Jacke, Weste und Hose verknüpft ist.
Wie bereits erwähnt, wird der Begriff „Anzug“ in der heutigen Zeit mit dem klassischen Herrenanzug in Verbindung gebracht. Dieser wird oft mit einer Krawatte oder einer Schleife, sowie einem weißen Hemd getragen. Sonderformen sind beispielsweise der Smoking oder Frack. Wobei man mit einem Smoking einen Abendanzug bezeichnen kann. Der Begriff kommt ursprünglich aus dem Englischen („smoking jacket“) und bedeutet soviel wie „Raucherjackett“.
Er ist auch als „kleiner Gesellschaftsanzug“ oder „Dinner-Jacket“ bzw. Back Tie bekannt. Unter Tuxedo kennen ihn die Amerikaner. Der Smoking war ursprünglich dafür gedacht, dass die Kleidung unter dem Smoking vor dem Rauch geschützt wird. Anzug Hugo wird im Sprachgebrauch manchmal für einen Anzug von Hugo Boss gesagt.
Ebenfalls ein festlicher Anzug ist der Frack (franz. „fraque“), welcher auch als „großer Geschäftsanzug“ bezeichnet wird. Die Engländer kennen ihn unter „White Tie“. Fracks können auch als dienstliche Bekleidung eingesetzt werden. Oftmals gibt es hierzu zum Beispiel Kellner, die allerdings eine schwarze Schleife zusätzlich tragen, um sich von den anderen Gästen abzuheben. Wer sich einen Massanzug besorgen will, kann im Internet zahlreiche Möglichkeiten finden. Eine Massanfertigung gibt es mittlerweile für jeden Anzugtyp.
Marcel Winter
mwinter[@]skorbmedia.de