Jeanskleider - Her mit dem kleinen Blauen!
25. Februar 2011 – 10:01

Die Zeiten, als Frau niemals in Hosen und erst recht nicht in Jeans in der Öffentlichkeit auftreten durfte, sind gottseidank vorbei. Galten die blauen Denims lange als “Arbeiterhosen”, die nur von rebellischen Jugendlichen getragen wurden, …

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Startseite » Sport Veröffentlicht von silvio am 20. September 2007 – 19:52

Auf Skitour - Lawinenausrüstung ist Pflicht

avalanche à val d'isèreDenkfähigkeit rettet Leben! Wie oftmals lösen sich abseits der befestigten Pisten Lawinen ab und begraben Skitourengänger und Schneeschuhgeher unter sich. Vorbeugend sollte man sich freilich reichhaltig informieren über Wetter- und Lawinenlage, jedoch durch und durch sicher kann man nie sein! Dafür haben sich intelligente Entwickler diverse technische Hilfsmittel einfallen lassen, ohne diese mittlerweile kein schlauer Athlet oder Wanderer für sein eigenes und das Leben seiner Kameraden in die Berge wagen sollte.

Zu einer Ausstattung zählen heute ein LVS-Gerät, eine Lawinenschaufel, eine Sonde und ein Erste-Hilfe-Paket. Ein LawinenVerschüttetenSuchgerät ist ein elektrisches standardisiertes Gerät zum Entsenden von Funksignalen zur Findung bei Verschüttung und zum Auskundschaften von verschütteten Kameraden. Alle heutigen Geräte unterliegen einer Norm und entsenden mit einer Frequenz von 457kHz, somit sich alle Geräte miteinander erreichen. Beim Beziehen von Signalen, damit beim Auskundschaften verschütteter Kameraden, gibt es spezielle Arten, um sich den Verschütteten zu erreichen.

Die empfangenen Funksignale werden dann je nach Gerät in akustische oder visuelle Daten gewandelt und als piependes Tonsignal oder als Pfeile in Displays ausgegeben. Bei den LVS-Geräten gibt es einige Unterschiede: Zur Zeit unterscheidet man unter analogen und digitalen Geräten. Analoge LVS-Geräte haben zumeist eine Antenne und geben diese Ortung mittels akustischen Signalen wieder, das heißt durch wechselnde Lautstärken des Piepsens kann diese Position bestimmt werden. Dann gibt es LVS Geräte mit zwei Antennen, diese darüber hinaus zu den oben genannten Funktionen welche Funksignale noch visuell zeigen, durch Richtungspfeile und farblichen LED. Die neueren wie zum Beispiel von Pieps, Modelle haben drei Antennen.

In Folge dessen können verschiedene Verschüttete geortet werden, diese Zielgenauigkeit ist bedeutend größer und bei einigen Modellen auch welche Stellung des Verunglückten auf dem Display erscheint. Die Display-Anzeige und Menüführung ist sehr übersichtlich und auch ohne Anleitung einfach zu begreifen. Somit kann eine Suche exakter und entsprechend schneller verlaufen. Weitere Kriterien sind außerdem die Reichweite (analoge Geräte haben eine größere Reichweite bis zu 80m), welche Punktortung digitale LVS Geräte haben durch welche Erhöhung Antennen einen genaueren Suchmodus.

Immer daran denken: Eine richtige funktionierende Ausrüstung kann Leben retten!

Sandy Graupner

Info(at)biwakscharte.de


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