Carports - Vordächer für das Auto
Vordächer für das Auto, dahinter verbirgt sich nichts anderes als ein Carport. Aber ein Carport kann man ebenso so geschickt am Haus anbauen, dass es als Vordach für den Hauseingang dient. Diese Art wird oft verwendet, wenn das Grundstück relativ klein ist.
Bevor man mit dem Bau eines Carports beginnt, sollte man sich informieren, ob man eine Baugenehmigung benötigt. Das ist nämlich von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich. Ein Anruf im Rathaus bringt die nötige Information. Hier erfährt man auch, ob ein Bebauungsplan vorliegt, der beachtet werden muss. Für den individuellen Bau der offenen Garage benötigt der Hersteller nun einen Auszug aus der Flurkarte. Nun wird ein Carport ausgesucht, welcher zu dem Haus und in die Gegend passt. Geliefert wird der Bausatz mit sämtlichen Materialien, die benötigt werden. Die Lieferung erfolgt meist frei Haus, es entstehen keine Lieferkosten.
Seit 2007 gilt eine neue DIN. Carports müssen eine Schneelast von 85 Kilogramm pro Quadratmeter aushalten. Diese DIN-Änderung war nötig, da es im letzten Winter zu vielen Unfällen durch Schneelast kam. An Schulen stürzten unter den Schneemassen Dächer ein. Eine große Gefahr, der man mit dieser Bestimmung aus dem Weg gehen kann. Wer in gefährdeten Schneegebieten lebt, sollte seinen Handwerksbetrieb um noch mehr Stabilität bitten, so dass das Dach mehr als 85 Kilogramm pro Quadratmeter aushält.
Vordächer für das Auto müssen nun so geschickt an der Haustür entlang gebaut werden, dass der Autofahrer nach dem Aussteigen in jedem Fall bei Regen trocken bis zur Haustür gelangt. Entweder wird dar Carport direkt in die Nähe der Haustür gebaut oder nur eine Ecke wird so lang gezogen, dass ein überdachter Gang vom Carport bis zum Hauseingang entsteht.
Wer Hilfe bei dieser Entscheidung benötigt, der sollte sich an den Carport-Hersteller wenden. Sie besitzen die nötige Erfahrung, um ein passendes Modell herauszusuchen!