Jeanskleider - Her mit dem kleinen Blauen!
25. Februar 2011 – 10:01

Die Zeiten, als Frau niemals in Hosen und erst recht nicht in Jeans in der Öffentlichkeit auftreten durfte, sind gottseidank vorbei. Galten die blauen Denims lange als “Arbeiterhosen”, die nur von rebellischen Jugendlichen getragen wurden, …

Weiterlesen »
Computer

Das Neueste aus der Welt der Bits und Bytes. Lust auf ein persönliches Update? Ein Klick hier genügt…

Geschenke

Individuelle, ausgefallene und brandheiße Tipps für ein unvergessliches Geschenk gesucht? Hier entlang…

Handy

Ohne sie wäre die Welt nur halb so kommunikativ. Interessantes aus der großen Handy-Welt erwartet Sie hier…

Kleidung

Holen Sie sich die aktuellen Laufsteg-Trends zu sich. Zum individuellen vorher-nachher-Erlebnis hier eintreten…

Reisen

Haben Sie Fernweh? Weltenbummler aufgepasst! Ihr Ticket zu einer ganz besonderen Reise finden Sie hier…

Startseite » Bildung Veröffentlicht von AlKo am 12. September 2007 – 08:39

Das Kinderbuch

alte bücherDer Anfang der Kinder- und Jugendliteratur bestand in “erwachsenen” Inhalten, die dann in Betracht auf jugendlichere Leser überarbeitet worden sind. So waren z. B. aus dem Klassischen Altertum ähnliche Fassungen von Homers “Ilias” als frühes Kinderbuch bekannt.

Während des Mittelalters dienten die Fabeln von Äsop als Kinder- und Jugendlektüre überwiegend im schulischen Gebiet der zur damaligen Zeit hauptsächlich auf Klosterschulen begrenzt war). Es ist evtl. davon auszugehen, dass Kinder dort überdies Manuskripte wie der Bibel in Berührung kamen. Die Arbeiten waren zuerst nur in lateinischer, später überdies in der regionalen Sprache festgehalten. Nach der Renaissance lasen manche Kinder gemeinschaftlich mit den Eltern aber auch Religionslehrern religiöse Literatur.

Die Erfindung des Buchdruckes in der Mitte des 15. Jahrhunderts vereinfachte den Zugang der Öffentlichkeit natürlich ebenso den Kindern - zum Lesestoff. Während der 1480er Jahre entstanden durch William Caxton eine Reihe von Kinderbüchern. Die Bücher boten ein gutes Einkommen, weil Kinder nun mal mit Vergnügen dazu neigten, die Bücher sofort kaputt zu machen. Mit dem Buchdruck waren auch immer mehr Menschen in der Lage, zu lesen. Viele der ersten, eigens für Kinder, herausgegebenen Bücher dienten als Lernhilfen, wie etwa Hornbücher.

Um die 1580er Jahre tauchten zahlreiche preiswerte, oft aber qualitativ minderwertige, Bücher auf, welche von Hausierern vertrieben wurden. Nachkommend waren sie auch unter dem Namen “Volksbücher” bekannt. Eine Handvoll Historiker halten das 1658 vom Tschechen Johann Amos Comenius herausgebrachte Buch zum Unterricht in Latein Orbis Sensualium Pictus für das erste Bilderbuch speziell für Kinder. In den Jahren um 1750 kamen wenig Blätter umfassende Heftchen unterschiedlichen Inhalts aus Pappe auf den Markt. Oft enthielten diese Gebete, sowie ein mit Holzschnitten illustriertes ABC. Diese Form des Buches war bis Mitte des 19. Jahrhunderts beliebt. Berühmt wurde der vom englischen Buchverkäufer und Autor anti-katholischer Gedichte Benjamin Harris aufgezeichnete New England Primer, der zum weitverbreitetem Schulbuch Amerikas wurde.

Nach dem 18. Jahrhundert erschienen jugendgerechte Umarbeitungen erzählender Werke, beispielsweise Defoes “Robinson Crusoe” (bearbeitet durch J. H. Campe, 1719), Coopers “Lederstrumpf”-Erzählungen, Swifts “Gullivers Reisen” (1726), Melvilles “Moby Dick” u. a., die eben durch ihre interessanten Geschehen und Exotik begeisterten. Auf der anderen Seite waren vor dem 19. Jahrhundert Romane kaum mit Bildern aufgelockert.

Kinder- und Jugendliteratur beinhaltet alle diese schriftlichen Werke, welche insbesondere für Kinder und Jugendliche als Leser geschrieben oder überarbeitet werden. Sie sollen zum einen durch die ihrem Alter entsprechende Aufbereitung das Empfinden von Gesellschaft, Umgebung und Welt unterstützen, andererseits auch dem Vergnügen dienen. Ein paar von diesen Werken werden jedoch nur der Unterhaltung geschrieben.

Rund 4.500 in deutsch geschriebenen Kinder- und Jugendliteratur erscheinen jährlich frisch in unserem Handel. Ferner kommen dazukommen noch mehrere klassische Kinderbücher und neue Auflagen hinzu.

Wen wundert es, dass es den Eltern - und keinesfalls nur diesen - immer schwerer fällt, sich im “Dschungel” der Bücher für Kinder zurecht zu finden. So greifen sie verständlicherweise gerne zu den bekannten Büchern, was sicher nie verkehrt ist. Aber auch die Neuerscheinungen beinhalten viel was zu empfehlen ist.


Weitere Kaufhelfer Artikel: