Diabetes Symptome, Ernährung und Behandlung
Diabetes gehört zu den Stoffwechselkrankheiten, landläufig auch als Zuckerkrankheit bekannt. Dabei liegt bei dieser Krankheit das Hauptsymptom in einer Überzuckerung des Blutes. Die Ursache für diese Stoffwechselstörung ist ein Insulinmangel bzw. eine Resistenz des Körpers gegen Insulin. In der Nahrung enthaltene Kohlenhydrate werden im Körper in Traubenzucker (Glukose) umgewandelt. Über die Verdauung gelangt diese Glukose ins Blut. Das Hormon Insulin sorgt dafür, daß das Zellgewebe die Glukose zur Energiegewinnung aufnehmen kann. Ebenso produziert die Leber regelmäßig Glukose, um den Zuckerspiegel auf in Nüchternperioden aufrecht zu erhalten.
Bei zuckerkranken Patienten herrscht bei Diabetes Typ 1 ein Insulinmangel im Körper. Dadurch können die Zellen keine Glukose aufnehmen und die Leber als ständiger Glukose-Produzent denkt, sie müsse noch mehr Glukose produzieren. Dadurch steigt der Blutzuckerspiegel enorm an, selbst wenn der Patient keine Nahrung zu sich nimmt. Bei Diabetes Typ 2 ist der Insulinspiegel zwar meist relativ normal, jedoch sind die Zellen gegen eine Aufnahme der Glukose resistent.
Insbesondere bei der Diabetes-Typ 2-Erkrankung spielt die Ernährung eine wichtige Rolle. Um den Blutzuckerspiegel nicht unnötig zu erhöhen, ist auf eine kohlenhydratarme Ernährung zu achten. Viel Bewegung und Gewichtsabnahme reduzieren die Resistenz der Zellen gegen das Insulin. Unter Umständen kommt der Typ 2-Diabetiker ohne Medikamente aus. Der Typ 1-Diabetiker muss seinen Blutzucker durch die Zugabe von Insulin regelmäßig konstant halten. Theoretisch könnte er deshalb wie gewohnt essen, da mehr Kohlenhydrate durch entsprechendes Insulin ausgeglichen können. Man sollte sich jedoch auch in diesem Fall an die empfohlenen Ernährungszusammensetzungen halten.
Im Falle von Diabetes Symptome, Ernähung und Behandlung zu erkennen und richtig anzuwenden kann sich auf den Verlauf und den Umgang mit der Krankheit auswirken. Mit Diabetes zu leben muss im Alltag aber dank umfassender Ernährungsberatung keine gravierenden Einschränkungen bedeuten.