Die richtige Nahrung für ein Baby
Zwar kann ein langes und ausschließliches Stillen nach der Entbindung die Entstehung einer oder mehrerer Allergien nicht gänzlich verhindern, aber bis zum dritten Lebensjahr schon deutlich reduzieren. Wenn die mit Allergien vorbelastete Mutter während der Zeit des Stillens eine entsprechend allergenarme Diät einhält und sich bewusst ernährt, ist der Schutz durch das Stillen noch ausgeprägter. Allerdings kann und will nicht jede Frau ihrem Baby die Brust geben bzw. Stillen, wodurch man auf keinen Fall eine schlechtere Mutter ist. Wichtig ist nur, das man auf eine Ernährung des Kindes mit Säuglingsnahrung die auf Sojabasis besteht oder welche die kuhmilchhaltig ist, gänzlich verzichtet, da hier das Risiko einer Allergie sehr hoch sein kann.
Bei einem Allergie gefährdeten Baby sollte nur allergenreduzierte Nahrung verwendet werden, um eine zu frühe Sensibilisierung gegen des Fremdeiweiß in der Kuhmilch zu vermeiden. Auch eine möglichst späte Gabe von zusätzlichen Nahrungsmitteln bzw. das Beginnen mit Beikost, ist bei einem Allergierisiko sehr ratsam. Bis das Baby das erste Lebensjahr erreicht hat, sollten Nahrungsmittel, die bekannt für die Auslösung von Allergien sind, wie zum Beispiel Nüsse, Zitrusfrüchte oder Schokolade, gemieden werden. Hält man sich als verantwortungsbewusste Eltern an diesen Tipps und ernährt sein Baby dementsprechend, kann man unter Umständen Allergien vorbeugen.