Eigenschaften von Ozon
Man wird es kaum glauben wollen, aber das uns bekannte Ozon aus der Ozonschicht, oder eher bekannt unter der Verwendung des Begriffs „Ozonloch“, wird auch in der Medizin verwendet. Hier nennt sich diese Alternativmedizin „Ozontherapie“.
Allerdings werden diese Alternativmedizin-Verfahren sehr umstritten gehandelt, da hierbei das Gas Ozon verwendet wird. Wissenschaftlich erwiesen ist, dass Ozon Keime abtötet und zudem desinfizierend wirkt; jedoch fehlen wissenschaftliche Erkenntnisse bzw. Beweise, die belegt werden können, dass Ozon eine spezielle heilende Wirkung aufweist. Ozon wird in der Medizin beispielsweise dann einbezogen, wenn es darum geht, eine Eigenblutbehandlung durchzuführen. Hierbei wird dem Patienten Blut abgenommen, dieses mit einem Ozonsauerstoffgemisch versetzt und zurück in die Vene gepumpt. Auch wurde Ozon früher zur Beseitigung von Beinschlagadern verwendet, indem eine intraarterielle Injektion gesetzt wurde. Wenn eine Wunde infiziert ist, können beispielsweise ozonisierte Olivenöle auf die Wunde aufgetragen werden, um hier eine Heilung herbeizurufen. Auch bei Arthrose kann mit Ozoninjektionen abgeholfen werden.
Ob diese Art und Weise der Behandlung wirklich so sinnvoll ist, müsste mit den entsprechenden Medizinern diskutiert werden. Im Grunde ist zur Definition (Ozon) nur auszuführen, dass Ozon nichts anderes als ein Molekül ist, welches aus drei Sauerstoffatomen besteht. Allerdings ist Ozon auch unter bestimmten Voraussetzungen giftig für den Menschen. Ozon kann als Gas und als Flüssigkeit bestehen.
In natürlicher Umgebung trägt Ozon zur globale Erderwärmung bei, wenn es beispielsweise in Städten im Sommer zu viel wird (wir kennen die Berichte bezüglich der Ozonwerte aus den Medien).