Energie sparen im Haushalt
Geld lässt sich nicht nur durch einen Stromanbieterwechsel einsparen, sondern die einzelnen Haushalte können schon mit kleinen Veränderungen dazu beitragen, den mittlerweile teuren Strom einzusparen.
Der Energieverbrauch lässt sich schon mit kleinen Mitteln reduzieren. Dazu gehört das Auswechseln der Glühbirnen auf Energiesparlampen, die im Verbrauch deutlich geringer sind als herkömmliche Glühbirnen. Darüber hinaus zeichnen sich Energiesparlampen durch eine 7-fach höhere Lebensdauer aus. Ein weitere Methode, um Energie einzusparen, ist der Verzicht auf den Standby-Betrieb bei Elektrogeräten.
Auch wenn die Geräte nicht in Betrieb sind, verbrauchen sie im Standby-Betrieb trotzdem Strom. Obwohl diese Menge gering ist, macht sich die Ersparnis bei der nächsten Abrechnung schon bemerkbar. Geräte, die über keinen Netztrennschalter verfügen, lassen sich über eine schaltbare Steckdosenleiste ebenfalls bequem vom Stromnetz trennen. Absolute Stromfresser sind Waschmaschinen, Wäschetrockner, Klimageräte und Kühlschränke. Bei einer Neuanschaffung sollte deshalb auf die Energieeffizienzklasse geachtet werden. Bei Klimageräten stellt sich allerdings grundsätzlich die Frage, ob sie in einem Privathaushalt unbedingt notwendig sind. Der Verbrauch dieser Geräte kann fast schon so hoch liegen, wie der Kaufpreis des Gerätes.
Eine wichtige Sache im Winter ist das richtige Lüften der Wohnräume. Wer die Fenster den ganzen Tag über gekippt hält, bläst die warme Luft regelrecht zum Fenster raus und damit auch bares Geld. Die Heizungen springen öfter an und verbrauchen somit wesentlich mehr Energie. Für frische Luft in den Wohnräumen reicht es aus, hin und wieder die Fenster ganz zu öffnen, damit ein Luftaustausch stattfinden kann, und dann wieder zu verschließen. In jedem Fall ist auch darauf zu achten, dass Heizungen nicht mit Vorhängen oder Möbeln zugestellt werden, da sonst die warme Luft nicht richtig zirkulieren kann.
Darüber hinaus gibt es noch viele weitere Möglichkeiten aktiv oder passiv Energie zu sparen. Der letzte Schritt, um Geld zu sparen, ist der Stromanbieterwechsel. Doch vorher sollten zunächst ein Preisvergleich der Stromversorger durchgeführt werden, damit sich der vermeintlich billigere Anbieter nicht als teuer erweist.