Festgeld - lohnende Anlage für Sparer!
Was ist Festgeld?
Das Festgeld ist eine Kapitalanlage, die sich für Personen eignet, die ihr Geld für einen längeren Zeitraum festlegen wollen und nicht täglich über das Geld verfügen müssen. Denn im Gegensatz zum Tagesgeld wird das Festgeld für eine längere Zeit festgeschrieben, daher sind auch die zu erwartenden Zinsen deutlich höher als beim Tagesgeld.
Sowohl die Dauer der Anlage als auch die Höhe des Zinssatzes wird vor Abschluß des Vertrages genau festgelegt. Die Mindestlaufzeit eines Festgeldkontos beträgt 30 Tage. Festgeld wird auch als Termingeld bezeichnet, da es zu einem vorher festgelegten Termin fällig wird. Das Konto, auf welches die Einlage festgeschrieben wird, bezeichnet man in der Fachsprache auch als Termingeldkonto.
Vorteile des Festgeldes
Im Vergleich zu einem Tagesgeld-, Girokonto oder einem Sparbuch hat das Festgeldkonto den entscheidenden Vorteil, dass hier deutlich höhere Zinsen anfallen. Das Festgeld kann eine kurz-, mittel- oder langfristige Geldanlage sein; je länger die Anlagedauer, desto höher ist im allgemeinen der zu erwartende Zinsertrag. Die Zinsen richten sich außerdem nach der Höhe des Anlagebetrages sowie der aktuellen Marktlage.
Nach Ablauf der vorher vereinbarten Laufzeit hat der Bankkunde die Möglichkeit, das Guthaben weiter festzuschreiben. Diese Verlängerung des Vertrages mit der Bank bezeichnet man auch als Prolongation.
Nachteile des Festgeldes
Der entscheidende Gegensatz vom Festgeld zum Tagesgeld besteht darin, dass die Einlage nicht täglich verfügbar ist. Dies kann in Zeiten von Finanzengpässen ein deutlicher Nachteil sein.
Fazit
In krisensicheren Zeiten, das heißt in Zeiten hoher Zinsen lohnt sich der Abschluß eines Festgeldkontos auf jeden Fall; in Zeiten niedriger Zinsen ist das Tagesgeldkonto empfehlenswerter.