Jeanskleider - Her mit dem kleinen Blauen!
25. August 2009 – 10:01

Die Zeiten, als Frau niemals in Hosen und erst recht nicht in Jeans in der Öffentlichkeit auftreten durfte, sind gottseidank vorbei. Galten die blauen Denims lange als “Arbeiterhosen”, die nur von rebellischen Jugendlichen getragen wurden, …

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Startseite » Sport Veröffentlicht von silvio am 27. September 2007 – 09:25

Funktionsunterwäsche zur kalten Jahreszeit

fotolia_9463919_subscription_lMerino- Wolle wird aus dem Haar von Merinoschafen hergestellt. Die Tiere leben in Australien und Neuseeland und müssen Temperaturunterschiede von 50 Grad und mehr ertragen.

Omas selbst gestrickte Woll-Unterwäsche ist Schnee von gestern. Heute tragen viele Berg-Geher, die Wert auf Naturfaser legen und trotzdem Funktionalität wollen, Funktionsunterwäsche aus Merinowolle. Vorausgesetzt Sie haben das entsprechende Produkt wie Icebreaker, kratzen die heutigen Modelle auch nicht mehr auf der Haut. Oftmals fragt man sich woher diese Wandlungen. Nicht selten hat man darauf keine Lösung. Dass Merinowolle viele gute Eigenschaften hat, wussten schon unsere Vorfahren. Die hervorragenden Merino-Qualitäten sind zufolge der Optik von Baumwolle nur beschwerlich zu trennen. Die Haare der Schafe sind kurz und besonders gerollt. Sie besitzen eine Länge zwischen 40 und 100 Millimeter und der Durchmesser beträgt 15 bis 25 Mikron. Ob Merinowolle ein bisschen mehr oder wenig weniger kratzt hängt mit der Dicke der Haare zusammen. Als kratzend werden Haardicken ab 28 Mikron und mehr empfunden. Neben der Beschaffenheit des Ausgangsprodukts sind die Behandlung und das Schliff der Wolle für die Kratzigkeit entscheidend. Dünne Haare verbiegen sich bei Kontakt mit der Haut und werden als weich empfunden.

Jedes Material hat seine speziellen Eigenarten. Kunstfasern haben im Kontrast zur Merinowolle andere Eigenschaften. Hier steht der Feuchtigkeits-Transport im Vordergrund. So nimmt Kunstfaser quasi keine Feuchtigkeit auf und trocknet somit viel schneller. Einige Erzeuger wie zum Beispiel Haglöfs, sind freilich unmittelbar auf die Idee gekommen. Die guten Eigenschaften von beiden Materialien zu zusammenführen. Dann hat man kein 100 Prozentig reines Wollhemd, sondern einen Wollanteil von 50 oder 60 Prozent, gemischt mit einer oder mehreren Kunstfasern. Das Endergebnis ist dann auch eine Mischung beider Eigenschaften. Die Wäsche trocknet wesentlich schneller, jedoch sinkt die Wärmeleistung und es riecht deutlich im vergleich zur reinen Merinowolle.

Bei der Erhaltung darf man den Informationen des Herstellers folgen, die in der Bekleidung eingenäht sind. In der Regel ist das etwas aufwändig. In der Regel kann Merino mit normaler Wäsche bei 40 Grad gewaschen werden. Wolle sollte nicht gebügelt werden und sollte auch nicht im Trockner landen. Beim Kauf sollte man beachten, dass die Teile minimal einlaufen können. Wolle wird geringer häufig gewaschen, oftmals reicht einfaches Lüften um unangenehme Gerüche entweichen lässt.

Silvio Graupne
Info.(at)biwakscharte.de


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