Helgoland Urlaub auf hoher See
Die kleine, schöne Insel Helgoland ist die am weitesten vom Festland entfernte Insel in Deutschland. Helgoland setzt sich zum einen aus einer 1 qm großen Hauptinsel und einer abgetrennten kleineren Insel mit dem Namen ‚Düne’ zusammen.
Milder als auf dem Festland ist das Wetter auf der Insel. Durchschnittlich 20° herrschen im Sommer auf Helgoland und Pollen sucht man vergeblich. Die Insel eignet sich daher hervorragend auch für Allergiker. Im Gegensatz zum Festland zeichnen sich die Winter durch eine besondere Milde aus. Hauptanreisezeit ist allerdings die Zeit von Mai - September. In dieser Zeit kann die Insel viele Touristen für einen längeren Aufenthalt begeistern. Aber auch Tagestouristen wagen die weite und anstrengende Tour für einen Tagesaufenthalt, um die Insel zu erleben und auch zollfrei einzukaufen. Tagestouristen kommen meist mit Bäderschiffen von der Küste oder den Ostfriesischen Inseln wie Norderney.
Besuchern bietet sich eine für Deutschland einzigartige Landschaft. Helgoland ist für seine roten Sandsteinfelsen bekannt. Der höchste Felsen trägt den Namen ‚Lange Anna’ und ist das Wahrzeichen von Helgoland. Gerade für Ornithologen ist die Nordseeinsel ein echtes Paradies, denn die Sandsteinfelsen bieten vielen unterschiedlichen Vogelarten Platz zum Nisten. Urlauber, die sich für die Geschichte der Insel interessieren, können in einer Führung kilometerlange Bunkeranlagen besichtigen.
Ein Besuch auf der oft fälschlicherweise als Hochseeinsel bezeichneten Insel ist lohnenswert, bringt Abwechslung und garantiert einen erholsamen Aufenthalt.