Druckpatronen für Fotodruck
Man findet, wenn man sich einmal umschaut, viele Dinge des täglichen Lebens, die in irgendeiner Weise bedruckt worden sind. Das meiste davon in großen Druckereien.
Im Gegensatz zu einem Druck zu Hause auf seinem kleinen Drucker, muss sich eine Druckerei keine Sorgen machen wegen eventuell leerer Druck- oder Tintenpatronen. Ebenso bei dem Papier, das es zu Hause in Päckchen mit den 500 Blatt DIN A4 Blättern, in der Druckerei dagegen Papierrollen mit hunderten von Metern Papier gibt. Aber woher stammt das Papier eigentlich? Wenn Sie Ihrem Kind auf diese Frage antworten, es würde auf Bäumen wachsen, dann haben Sie gar nicht mal so sehr gelogen.
Eine Grundlage in der Papierherstellung ist nun einmal Holz. Baumstämme werden mit Wasser zu Holzsplittern zermahlen. Dieser Brei wird in weiteren Chemikalien gekocht, wobei die Zellstruktur des Holzes aufgelöst wird und am Ende Zellstoff oder Zellulose gewonnen wird. Diese wird meist mit Chlor gebleicht, um hinterher ein weißes Papier zu erhalten. Die Zellulose, mit weiteren Halbstoffen (gröbere Holzspäne, Leim- und Bindemittel) vermischt, wird auf ein Sieb aufgetragen und gepresst, es entsteht eine Papierbahn. In der Produktion wird das Rohpapier weiter bearbeitet, geglättet und je nach Bedarf weiter veredelt.
Für einen Fotodruck benötigt man, abgesehen von besonderen Tintenpatronen mit entsprechender Phototinte auch besonderes Papier. Hier wird das Rohpapier geglättet und gestrichen. Gemeint ist dabei, dass ein besonderer Lack und Leim auf die Papierbahn aufgetragen wird. Das Papier erhält dadurch seinen phototypischen Glanz. Je nach Verwendungszweck gibt es dann die unterschiedlichsten Papiersorten – als auch die unterschiedlichsten Tintenpatronen der Hersteller wie Epson, Canon, HP, Lexmak, nur um die wichtigsten zu nennen.