Jeanskleider - Her mit dem kleinen Blauen!
25. August 2009 – 10:01

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Startseite » Bauen Veröffentlicht von freddy12345 am 11. Dezember 2007 – 14:42

Maßnahmen zur Kellersanierung

Sind Sie Hausbesitzer? Ist ihr Haus etwas älter und hat einen Keller der feucht oder unerklärlicherweise von Schimmel befallen ist? Dann kennen Sie das Problem vielleicht.

Zum einen erfuhr der Keller in den letzten Jahrzehnten zunehmende Bedeutung als Wohnraum, zum anderen stiegen die Anforderungen hinsichtlich seines Aussehens. Wo früher fast ausschließlich Vorräte und Kohle gelagert wurden und das Aussehen eigentlich keine Rolle spielte, wird heute zum Teil gewohnt und gearbeitet. Wenn nicht, spielt auf jeden Fall die Optik eine bedeutende Rolle. Er soll gut aussehen. Die Wände sind verputzt, gestrichen und manchmal tapeziert. Und das auch in reinen Nutzkellern. Es soll halt schön aussehen und ordentlich. Früher wurden andere Anforderungen an den Keller gestellt, als heutzutage und deswegen ist das für sehr viele nicht ganz ohne Probleme machbar. Wo damals ein wenig Feuchtigkeit toleriert wurde um die Baukosten niedrig zu halten oder wie in einem Natursteinkeller oder Ziegelkeller erst gar keine Abdichtung gegen Erdfeuchte eingebaut wurde, ist heute ein Kalkzementputz an der Wand, gestrichen, tapeziert oder mit Holz verkleidet. Und was passiert dann? Der Putz enthält hydraulisch abbindende Bindemittel (Zement, hydraulische Kalke), die bei längerem Kontakt mit etwas Feuchtigkeit zur Bildung von Salzen, dem so genannten Mauersalpeter, beitragen können.

Da diese Salze hygroskopisch sind, also in Lösung mit Wasser wollen, binden Sie zusätzlich Luftfeuchte. Früher kannten wir diesen Effekt auch vom normalen Kochsalz, es fing urplötzlich an zu verklumpen. Heutzutage ist es mit Trennmitteln behandelt. Auf jeden Fall beginnt ein fataler Kreislauf. Die Salze ziehen Feuchtigkeit um jeden Preis und egal woher. Dies wiederum führt zur Bildung neuer Salze und so weiter. Ab und zu trocknet es ein wenig ab, die Salze kristallisieren und werden als Mauersalpeter sichtbar. Ein wenig davon kristallisiert auch im Putz selbst und erzeugt dabei Druck, der den Putz nach und nach auflöst, er fängt an sandig zu werden. So ein Prozess kann übrigens auch durch ganz normale Kondensfeuchte im Bereich einer Wärmebrücke in Gang gesetzt werden. Erkennbar oft daran, dass irgendwann die Farbe anfängt sich 5 – 15 cm oberhalb des Kellerbodens leicht abzulösen. Anfänglich zwar klein und harmlos aussehend, aber im Lauf der Jahre verstärken und beschleunigen sich diese Prozesse immer weiter.

Nach anfänglichen Versuchen das Problem selbst in den Griff zu bekommen, hat sich vielfach mittlerweile gefährlicher Schimmel gebildet. Man gewinnt auch noch das Gefühl der Schimmelpilz fühlt sich richtig wohl und sowohl alle Hausmittelchen, als auch die teure Antischimmelfarbe haben versagt. Jetzt wird der Sanierer gerufen. Man ist ja nicht dumm und holt sich gleich mehrere Angebote. Ab nun beginnt für viele ein wahrer Horrortrip. Jeder erzählt etwas anderes, lobt „sein“ Verfahren und lässt an den Kollegen kein gutes Haar. Vier Angebote, vier unterschiedliche Meinungen, vier Verfahren. Der Bauherr ist ein wenig verwirrt und wendet sich an weitere Fachleute. Was erfährt er? Noch mehr Meinungen, noch mehr Verfahren und noch mehr Verwirrung. Horizontalsperre mit Edelstahl im Säge- oder im Einschlagverfahren mit Chemie in mindestens zehn Verfahren, Vertikalsperre innen, Vertikalsperre außen, Sperrputz, Sanierputz, Entfeuchtungsputz, Elektroosmose reichen nicht, der Vollständigkeit halber fehlen noch Mauerwerkstrocknung, Klimaplatten aus Kalziumsilikat, pflanzliche Auszüge des Färberwaid und vieles mehr. Was nun? Internetforen werden besucht, Fragen gestellt und die Verwirrung wird oft noch größer. Viele Sanierer benutzen solche Foren für Ihr Marketing. Nichts ist absurd genug um es nicht auch noch dort zu präsentieren. Wenn es nur genug Leute lesen, wird es schon einer kaufen. Das funktioniert recht einträglich. Ein Fachmann ist halt derjenige, der sich als solcher bezeichnet. Manch ein angepriesenes Verfahren zur Kellersanierung erinnert doch eher an Gesundbeten und steht entweder im krassen Gegensatz zu den Gesetzen der Physik oder ignoriert einfach die Teile die nicht ins strategische Konzept der Gewinnmaximierung passen.

Mittlerweile wächst der Schimmelbefall dramatisch und zusätzlich zur Kellersanierung ist auch noch eine aufwändige Schimmelsanierung notwendig. Auch eine fachgerechte Schimmelbekämpfung ist nicht gerade preiswert zu haben. Trotz Zertifikaten von Kammern und anderen Organisationen gibt es nur wenig Fachbetriebe, die alle Aspekte einer komplexen Schimmelbeseitigung beherrschen.

Und genau hier sind wir auch beim Kern einer erfolgreichen Kellersanierung. Es gibt viele unterschiedliche Bauweisen und hunderte mögliche Ursachen, die zur Bildung von Feuchtigkeit führen können oder diese wesentlich beeinflussen. Jede Kellersanierung kann nur dann erfolgreich durchgeführt werden, wenn sowohl die Bauart, als auch die verwendeten Baustoffe und die tatsächliche Ursache bekannt ist. Vielleicht war unter den vielen eingeholten Angeboten ja schon das richtige dabei, nur woran soll es der Laie den erkennen? Die Branche kämpft um jeden Auftrag und manch einer ist in der Wahl seiner Argumente nicht gerade zimperlich.

Oft genug greift der Bauherr in seiner Verzweiflung dann zum nächstbesten Angebot und hofft einfach es sei das richtige. Hauptsache es ist preiswert – nur für den Fall das man sich irrt.

Am Anfang einer erfolgreichen Kellersanierung sollte immer die Fachberatung stehen. Zwar sollten Ingenieurbüros und Architekten hier die erste Anlaufstelle sein, aber sie kosten viel Geld und das will kaum jemand investieren. So gerät manches Projekt zu einem Lotteriespiel. Einen anderen Weg geht hier die Fa. InoBa Ltd. Unter der Rufnummer 0900 – 110 66 333 bietet sie für € 1,99/min, Mobilfunkpreise können abweichen, allen Ratsuchenden preiswerte und kompetente Hilfe an.


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