Kochsendungen im Trend
Welcher Hobbykoch kennt ihn nicht, den Pinneberger Fernsehkoch Tim Mälzer. Spätestens seit seiner Kochsendung “Schmeckt nicht - gibt`s nicht” erleben Fernsehköche einen regelrechten Boom. Dabei gibt es Kochsendungen nicht erst seit Tim Mälzer.
Man denke nur an Alfred Bioleks Sendung, die heute noch ausgestrahlt wird, und sich großer Beliebtheit erfreut. In einer Kochsendung wird “live” vor der Kamera gekocht. Der Fernsehkoch erklärt Rezepte und Zubereitungsmethoden und führt diese dann auch gleich an Ort und Stelle vor. So hat der Zuschauer gleich einen optischen Eindruck, wie die Gerichte am Ende auszuschauen haben.
Während anfangs die Fernsehköche noch einsam in ihrer Fernsehküche vor sich hin gekocht haben, hat sich im Laufe der Zeit eine Vielfalt von Sendungen entwickelt. Sehr beliebt ist es, sich Gäste einzuladen, wie beispielsweise Alfred Biolek es tut. Hier handelt es sich jeweils um Prominente. Tim Mälzer hat auch das eine oder andere Mal Besuch. Hier handelt es sich um eine bunte Mischung von Menschen aus seinem privaten Umfeld.
Eine Weiterentwicklung stellte dann das Kochen als Wettbewerb dar. Jeweils zwei Hobbyköche und zwei Profiköche kochen als Team um die Wette, und eine Jury aus dem Publikum nimmt dann die Bewertung vor. Die jüngste Entwicklung ist die, dass jede Woche fünf Hobbyköche im Fernsehen um die Wette kochen und am Ende der Woche wird der Sieger gekürt. Hier ist der Fernsehzuschauer hautnah dabei, wenn der Koch die Produkte einkauft, die Speisen vorbereitet und anschliessend seinen Gästen serviert. Das Pendant zu dieser Kochsendung ist ein Wettkochen unter Prominenten. Alles in Allem sehr unterhaltsam und keineswegs langweilig.