Leistungsstarke Pumpen helfen bei Hochwasserschaden
Gerade hat es wieder einmal kräftig geregnet und in manchem Keller ist Land unter. Zu allem Überfluss handelt es sich nicht um reines Trinkwasser, das man mit einer herkömmlichen Pumpe einfach absaugen kann.
Gerade nach schweren Regengüssen werden massiv Erde und Schlamm fortgespült, die sich nun im Keller befinden. Wer jetzt einen handelsüblichen Nasssauger verwendet, muss dauernd den Auffangbehälter leeren. Beim Volumen eines Kellers eine mehr als anstrengende und langwierige Arbeit.
Eine herkömmliche Tauchpumpe kann dieser Aufgabe gewachsen sein, wenn keine zu starke Verunreinigung des Wassers vorliegt. Sind dagegen reichlich Schwebstoffe oder sogar kleine Steine zu entfernen, benötigt man Schlammsauger oder Schlammpumpen. Diese Geräte arbeiten anders, als herkömmliche Kreiselpumpen. Eine Membran bewegt sich wie ein Herz und saugt auch gröbere Verunreinigungen ab. Wo eine normale Pumpe Schaden nimmt, arbeitet ein Schlammsauger auch bei erschwerten Bedingungen. Zudem können die Geräte keinen Schaden nehmen, wenn das Wasser fast abgepumpt ist und die Pumpe trockenläuft. Hier würde eine normale Tauchpumpe ohne spezielle Steuerung die Drehzahl erhöhen, was zu einem vorzeitigen Verschleiß führt.
Es gibt noch eine andere Methode, um einen Hochwasserschaden zu beseitigen, vorausgesetzt man besitzt einen guten Hochdruckreiniger. Eine sogenannte Wasserstrahlpumpe nützt die Energie des Hochdruckreinigers zum Anlösen des Schmutzes und drückt ihn zusammen mit dem angesaugten Wasser in einen Abwasserschlauch. Hier sind überhaupt keine mechanischen Schäden am Gerät möglich, da der Hochdruckreiniger in sicherer Entfernung arbeitet und der Wasserstrahl vollkommen unempfindlich gegenüber Steinen oder Trübstoffen ist.