Norderney - Eiland mit gesundem Wetter
Norderney bietet günstige Ferienwohnungen zu jeder Jahreszeit.
Welche Zeit ist eigentlich die beste für einen Aufenthalt auf Norderney? Diese gern gestellte Frage lässt sich nicht ohne weiteres beantworten.
Fest steht, dass auf Norderney jede Jahreszeit ihren eigenen Reiz hat. Norderney liegt in der südlichen Nordsee. Der Winter ist sehr mild, Schnee ist selten. Wenn überhaupt, kommen lang anhaltende Hochdruckgebiete mit östlichen Winden und Minusgraden zwischen Januar und März vor. Dann kann es schon mal vorkommen, dass der Wind das Wasser aus dem Wattengebiet treibt und es zu extremem Niedrigwasser und Schollenbildung im Wattengebiet kommt. Bei solchen Wetterlagen wird der Fährverkehr mangels Wasser eingestellt.
Das Frühjahr auf Norderney ist geprägt vom einsetzenden Vogelzug - ein Naturspektakel der besonderen Art. Aufgrund seiner exponierten Lage ist Norderney der ideale Rastplatz für Zugvögel - es werden insgesamt über 250 Arten beobachtet. In dieser Jahreszeit bietet Norderney mit seiner hohen salzhaltigen Luftfeuchte und relativ geringen Pollenbelastung besonders dem Körper Allergiegeplagter für die Zeit des Inselaufenthaltes eine weitgehende Erholung vom Asthma- und Heuschnupfenleiden.
Sonnenschein richtet sich nicht an Sommerferien aus. Tatsächlich sind die Wochen von Mitte Mai bis Ende Juni und der September die sonnenreichste Zeit an der Nordsee. Da scheint die Sonne nicht selten acht Stunden am Stück. Im Juni sind die friesischen Inseln mit durchschnittlich 261 Stunden Sonnenscheindauer bundesweit Spitze. Gemessen am Bundesdurchschnitt ist Norderney das ganze Jahr hindurch sonnig: In Deutschland scheint die Sonne 1528 Stunden, in Nordrhein-Westfalen sogar nur 1440 Stunden lang - Norderney wird mit 1628 Stunden verwöhnt. Auch bei den Niederschlägen schneidet Norderney nicht schlecht ab. Der Durchschnitt für Deutschland liegt bei 789 mm pro Quadratmeter, mit 744 gehört Norderney auf jeden Fall zur “trockeneren Hälfte”.
Sonne oder Regen: In jedem Fall ist die Norderneyer Seeluft gesund. Besonders saubere Luft kommt vom Meer. Wenn es dann noch - wie so oft - schön windig ist, gelangen über der freien See Seewassertröpfchen mit Salzkernen durch den Wind in die Luft. Je stärker die Wellen und je höher die Windgeschwindigkeit, desto intensiver ist auch das maritime Aerosol. Deshalb gerade bei Wind und Wetter: Nichts wie ‘raus und tief durchatmen! Beliebt sind auch die so genannten Windwochen für eine kurze Erholung.