Professionelle Datenrettung einer Festplatte
Eine Datenrettung stellt in manchen Fällen den einzigen Ausweg dar, um an gelöschte oder zerstörte Dateien wieder heranzukommen. Ein einziges Computervirus kann dafür verantwortlich sein, dass ein Datenverlust auftritt, der eine Datenrettung erforderlich macht - insbesondere dann, wenn nicht die Möglichkeit besteht, dass man auf Sicherheitskopien zurückgreifen kann.
Um Datenverluste möglichst auszuschließen, treffen die meisten Firmen und Unternehmen entsprechenden Vorkehrungen. So werden zum Beispiel Firewalls und Antivirenprogramme installiert, damit das Unternehmensnetzwerk vor Angriffen geschützt ist. Doch leider helfen diese Maßnahmen nicht immer - und außerdem kann es auch noch andere Ursachen für Datenverluste geben, wie zum Beispiel Hardwaredefekte oder höhere Gewalt. Aufgrund der Tatsache, dass in der Unternehmenswelt immer mehr IT-Systeme zum Einsatz gelangen, hat die Anzahl schwerer Datenverluste sogar zugenommen.
In solchen Fällen ist es unumgänglich, eine Festplatten Datenrettung durchzuführen - zumindest dann, wenn die Daten um jeden Preis wiederbeschafft werden müssen. Allerdings muss man sich bei der Beauftragung eines Datenretters darüber im Klaren sein, dass dieser kein Wunder herbeischaffen kann und dass die Datenrettung einer Festplatte einiges an Zeit erfordern kann. Besonders bei Festplatten mit Headcrash oder anderen Hardwareproblemen, kann es mehrere Tage oder gar Wochen dauern, bis die Daten wiederhergestellt sind.
Natürlich sind die Datenrettungsanbieter auch in der Lage, Dateien von anderen Datenträgern, als nur von Festplatten wiederherzustellen. Auch wenn in mehr als 90 Prozent aller Fälle die Daten von Festplatten wiederhergestellt werden müssen, so werden bei den Datenrettern auch CDs, DVDs oder Magnetbänder eingereicht. Des Weiteren werden auch immer häufiger Flash-Speicher, wie zum Beispiel USB-Sticks oder Hybrid-Festplatten zur Datenrettung abgegeben, da diese auch im Unternehmensbereich immer häufiger zum Einsatz gelangen.