Schutzausrüstungen im Kampfsport
Für viele Kampfsportarten wie Karate, Taekwondo, Thaiboxen oder dem klassischen Boxen gibt es verschiedene Schutzausrüstungen. Diese Artikel sollen dem Kampfsportler vor Verletzungen durch den Gegner schützen und zum Teil auch den Gegner, durch die Polsterung, vor Verletzungen schützen.
Der Tiefschutz soll den Genitalbereich des Kampfsportlers schützen, einige Tiefschutz Artikel sind auch so gebaut das sie auch den Unterbauch des Kampfsportlers schützen. Ein Tiefschutz besteht bei Herren meist aus einem Pandalbecher der aus Hartplastik geformt ist. Der Pandalbecher ist meist in Leder und Baumwolle eingearbeitet und hat an der Außenseite meist noch eine leichte Schaumstoffpolsterung. Bei Damen besteht der Tiefschutz meist aus einer Hartplastik Einlage mit einer Schaumstoffpolsterung an der Innen und Außenseite. Beim Obermaterial wird meist Kunstleder verwendet.
Der Mundschutz soll den Kiefer und Zahnbereich des Sportlers vor Verletzungen schützen. Einige Mundschutz Produkte haben spezielle Gelfüllungen oder Luftpolster eingearbeitet. Diese sollen noch besser die Schläge und Stöße absorbieren. Darüber hinaus sollen hochwertige Mundschutz Produkte auch vor Gehirnerschütterungen durch Schläge auf den Kiefer vermindern.
Beim Kopfschutz wird der Kopf geschützt, je nach Ausführung des Kopfschutzes wird der komplette Kopf mit Gesicht geschützt oder nur der Hinterkopf, Ohren und Wangenbereich. Ein Kopfschutz besteht meist aus einer dicken Schaumstoffpolsterung und ist entweder mit Leder bezogen oder mit einer Gummiart beschichtet. Ideale Kopfschutzprodukte lassen sich in der Größe verstellen und haben dazu noch extra eingearbeitete Ohrmuscheln damit die Ohren nicht angedrückt werden.
Stoffschützer für Schienbein, Unterarm, Knie und Füße dienen meist zum beidseitigen Schutz. Stoffschützer haben meist eine dünne eingearbeitete Schaumstoffpolsterung und sind aus elastischem Material gefertigt. Dadurch bieten Stoffschützer neben der Schutzfunktion auch noch eine Stützende (Bandagen ähnliche) Funktion. Beidseitigen Schutz bieten Stoffschützer darum, weil sie dem Kampfsportler und dem Gegner vor Verletzungen beim Kampfsport Training schützen sollen.
Als Handschützer bezeichnet man auch Boxhandschuhe. Diese haben um der Faust herum eine Polsterung. Für Einsteiger sind bei den meisten Boxhandschuhen der Daumen am Handschuh angenäht dadurch wird das Verletzungsrisiko am Daumen vermindert. Profis können diese Verbindung leicht durchtrennen.