Spiele im Internet
Seit dem es das Internet gibt und es mit Einführung des HTML gesellschaftsfähig wurde und die Benutzeroberfläche für eine breite Masse Bedienerfreundlich, seitdem ändert sich in unserer Gesellschaft so vieles. Es sind sogar neue Krankheitsbilder entstanden, die Onlinesucht oder die Abhängigkeit von dem Computer und / oder der sich selbst aufgebauten virtuellen Identität. Dies ist die negative Kehrseite.
Die positive Kehrseite ist, dass viele neue Geschäftszweige entstanden sind und das Internet vielen eine Verdienstmöglichkeit bietet. Die Kommunikationsmöglichkeiten haben sich enorm vergrößert und nicht zuletzt hat sich die Welt um die unendliche Weite des Internets wesentlich verkleinert.
Und ganz im Gegensatz dazu das viel gerühmte und ganz aktuelle Cocooning, das „sich in die eigenen Wände zurückziehen, es sich Zuhause schön machen“. Trifft dies den Grund, die Ursache, lieber Poker im Internet zu spielen als mit seinen Freunden? Sind die wirklichen Zocker diejenigen, die sich bislang so gut versteckt haben und nun dank des Internets ihrem Spielvergnügen frönen können ohne gesellschaftlich anzuecken, weil sie eben nichts lieber machen und auch aus einem innerlichen Zwang, Spieltrieb heraus?
Die Zocker weilen unter uns, und sie taten dies schon die ganzen Jahre, doch erst seitdem man Online Poker, Texas Holdem Poker online spielen kann, erst seitdem haben die Zocker die Möglichkeit ihrer eigentlichen Bestimmung rund um die Uhr zu frönen. Oder ist es so, dass die Zocker eine ganz besondere Spezies sind, die man nicht als Mensch im herkömmlichen Sinne bezeichnen kann, sondern als Zocker, weil sie über ein zusätzliches virtuelles Gen verfügen das sie unaufhaltsam in das Online Spiel hinein zieht?