Sportbekleidung beim Windsurfen
Es gibt Sportarten, die noch relativ neu sind und sich von den alten Sportarten erheblich unterscheiden. Man benötigt dazu zwar Geräte aus hoch entwickelten Materialien, die Sportbekleidung spielt daher aber eher eine untergeordnete Rolle.
Beim Windsurfen sollte man den Wert der Sportbekleidung jedoch nicht unterschätzen, denn wer in den hiesigen Breiten dem Sport des Windsurfens frönt, sollte sich schon einen guten Neoprenanzug und die dazugehörigen rutschfesten Schuhe angeschafft haben.
Das Windsurfen entstand aus dem Wellenreiten, das ursprünglich aus Polynesien stammte. So schön Wellenreiten auch ist, das Paddeln gegen die Wellen, um eine neue Welle zum Abreiten zu finden, ist doch recht mühsam. Außerdem, was sollte man mit einem Surfboard machen, wenn man zwar gern surfen wollte, aber die hohen Wellen fehlten? Da ist es nicht verwunderlich, dass in den 60er Jahren des letzten Jahrhundert ein amerikanischer Tüftler damit begann, sein Surfboard mit einem Segel auszustatten, was gleichsam die Geburtsstunde des Sailboards (zu deutsch:Segelbrett) war.
Mittlerweile ist diese Erfindung zu einer wahren Erfolgsgeschichte geworden. Das Windsurfen wird weltweit betrieben und mit Geschwindigkeiten von 30 bis 80 km/h kann das Windsurfen ein ziemlich rasanter Sport sein, der dem Sportler einiges an Können und Fitness abverlangt. Wer mal auf einem Surfbrett gestanden hat, weiß, wo die hauptsächliche Schwierigkeit liegt, nämlich das Gleichgewicht zu halten. In Surfschulen kann man häufig beobachten, wie die Kursteilnehmer selbst bei nahezu Windstille Schwierigkeiten haben, sich auf dem kippeligen Brett zu halten, obwohl es für Anfänger extra Surfbretter gibt, die eine größere Kippstabilität haben. Hat man es aber erst einmal gelernt, dann sind dem Spaß keine Grenzen gesetzt.