Jeanskleider - Her mit dem kleinen Blauen!
25. Februar 2011 – 10:01

Die Zeiten, als Frau niemals in Hosen und erst recht nicht in Jeans in der Öffentlichkeit auftreten durfte, sind gottseidank vorbei. Galten die blauen Denims lange als “Arbeiterhosen”, die nur von rebellischen Jugendlichen getragen wurden, …

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Startseite » Lifestyle Veröffentlicht von dukasi am 20. November 2007 – 16:06

Vorführungen für Kunsthandwerker Märkte

Die Vorführung von altem und seltenem Handwerk und zum Teil schon ausgestorbener Kunst erfreut sich in der heutigen Zeit auf themenbezogenen Märkten und Verbrauchermessen großer Beliebtheit.

Große Menschentrauben stehen um den vorführenden Kunsthandwerker und sind an seinen Werkzeugen, der Umsetzung und Historie seines Handwerkes interessiert. Kaum zu glauben, dass da ein Mensch aus einem Holzstück filigrane Skulpturen mit wenigen Werkzeugen erschafft. Unmöglich, dass aus einem flachen Holzbrett ein negativ und spiegelverkehrt geschnitztes Springerle Model entsteht. Faszinierend, wie der Glasbläser mit etwas Hitze und der Kraft seiner Lunge kunstvolle Formen entstehen lässt. Erstaunlich, wie in der kundigen Hand eines Schreiners die verschiedensten nützlichen Kleinmöbel gefertigt werden. Einfach unbeschreiblich, wie aus verschiedenen Glasteilen ein ganzes Glasmosaik zusammengesetzt wird.

An diesen Reaktionen kann man erkennen, dass dem breiten Teil des Publikums die Bindung zur Herstellung der einzelnen Produkte fehlt. Oftmals wird auch durch billige und massenhaft produzierte Konkurrenz-Produkte aus dem Ausland der Wert der in reiner handwerklicher Fertigung hergestellten Artikel erheblich geschmälert. Viele Käufer entscheiden sich für ein scheinbar ähnliches, jedoch qualitativ nicht gleichwertiges Stück.

Auf einem der Kunsthandwerker Märkte sollte bewusst auf den Unterschied zwischen eigens produzierendem Kunsthandwerk und fliegenden Händlern mit qualitativ nicht ebenbürtigen Waren geachtet werden. Beim käuflichen Erwerb derartiger Handelsware sollte man auch daran denken, dass viele dieser Produkte in ausgebeuteten Drittländern entstehen und arme Menschen, ja teilweise sogar Kinder unter unwürdigsten Bedingungen an der Herstellung solcher Waren arbeiten müssen. Durch die Anschaffung jedes Stückes wird also zwangsläufig die Billigarbeit gefördert.

Bei der Anschaffung eines kunstgewerblichen Artikels sollte man sich also vom Kunsthandwerker oder Künstler selbst eingehend über die Herstellung seiner Produkte und die Herkunft der Materialien beraten lassen. Ein qualitativ einwandfreies Stück deutscher Wertarbeit wird das Herz dauerhaft erfreuen.


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