Web 2.0 – Und das Internet wird lebendig
Das Internet ist den meisten Menschen ein Begriff. Seit Neuem prägt aber immer öfter ein Wort die Computerwelt, dessen Erfindung das Internet grundlegend verändert hat.
Gemeint ist das „Web 2.0“, sozusagen die nächste Version des Internets. Früher bestand das Angebot im Internet hauptsächlich aus Webseiten, die, einmal erstellt, lange Zeit nicht mehr verändert wurden und oftmals auch nicht tagesaktuell waren. Auch die Rollenverteilung über die Aufgaben war klar strukturiert. Der User hatte nur die Möglichkeit die Daten anzusehen, er hatte aber keinerlei Einfluss auf Inhalte im Netz. So gab es die Webmaster, die die Daten zur Verfügung stellten und die User, die „Zuschauer“.
Im „Web 2.0“ ist alles anders. Hier gibt es keine klare Aufgabenverteilung mehr. Auf vielen Websites können User die Inhalte mitbestimmen. So gibt es Foren, in denen sich die Mitglieder untereinander austauschen können. In Communities werden Fotos zur Verfügung gestellt und ganze Webseiten werden durch so genannte Blogs von Usern gefüllt, die Beiträge und Erfahrungen zu bestimmten Themen veröffentlichen. Das beste Beispiel für usergesteuerte Webseiten sind die Tauschbörsen.
Möglich wurde diese interaktive Gestaltung des Internet erst durch leistungsfähige Computer sowie durch die Internet-Breitbandzugänge. So ist es heute möglich, Nachrichten in Form von Videos darzustellen, die Server der Provider für die eigene Dateiablage zu nutzen und das sich Programme von selbst auf den neuesten Stand bringen. Dank „Web 2.0“ wurde das Internet informativer, ansprechender und durch die Mitwirkung aller Beteiligten auch ein Stück persönlicher.